Mitgefahren: Twins Only 2012 in Oschersleben

Twinsonly 2012 in Oschersleben Copyright: www.racepixx.de

Twins Only – Unter diesem Motto treffen sich einmal im Jahr Motorradverrückte 2 Zylinder Fans im Motopark Oschersleben um beherzt 2 Tage anzugasen– Ich durfte nicht fehlen!

Arena Oschersleben - Ducati 900 SS i.e. Copyright: Racepixx

Arena Oschersleben – Ducati 900 SS i.e. Copyright: Racepixx

Jedes Jahr das gleiche – zuerst magst du kaum losfahren weil du Dir vor Angst hinzufallen in die Hose machst und am zweiten Tag willst du gar nicht mehr aufhören weil es einfach nur, sorry Oma, Mega GEIL!!! ist – auch dieses Jahr waren die Twins Only vom MO In Team wieder das Highlight der Motorrad Saison.

Die gesamten Twins Only erleben

Ein Hauch von Toskana in der Magdeburger Börde – Festival Italia 2012

Der Motopark Oschersleben ist bekannt für seine interessanten Veranstaltungen – am 24.06.2012 besuchte ich deshalb das Festival Italia

Hasseröder Kurve

Schon seit langem rätsel ich ja an perfekten Optimierungsideen für mein Rennbike, da kam mir die Gelegenheit ganz recht mit Freunden das Festival Italia zu besuchen. Der letzte Rennstreckenbesuch war schon viel zu lange her und die Homepage machte Lust auf viele nette Bikes zum gucken & fotografieren sowie packenden Rennsport in vielen Klassen.

Festival Italia 2012 im ganzen lesen

Zähmung eines Monsters – RexXer Steuergeräteoptimierung Ducati Monster 1100

So manches Motorrad macht zwar vorm Eiscafe was her, aufgrund neuerer Abgasvorschriften oder anderer Eingebungen ist es jedoch in vielen Lastbereichen unfahrbar – hier hilft eine Steuergeräteoptimierung, zum Beispiel mittels RexXer.

Mit freundlicher Unterstützung von DucBikes&Parts.

Wie im “Über mich” Teil schon beschrieben muss ich neben dem Bloggen ja auch noch Arbeiten und verkaufe Motorräder, Teile und eben Steuergeräteoptimierung via RexXer.  Dieses Tool habe ich mir vor kurzem zugelegt und durfte als erstes Kunden einen guten Freund mit seiner Ducati Monster 1100 begrüßen. Dieser wartete schon Sehnsüchtig auf den Einsatz des RexXer.

So funktioniert der RexXer

Klassische Motorräder beim Nürburgring Revival 2011

Neben der auf dem Besucherparkplatz stehenden BMW R 75/5 beim Nürburgring Revival 2011 gab es auch im offiziellen Bereich der wiedereröffneten alten Boxengasse einen Bereich für klassische Motorräder, denn schließlich wurden auf dem Ring auch schon früher Motorradrennen ausgetragen.

Ein fast schon biblisches Alter werden diese beiden Motorräder amerikanischer Herkunft gehabt haben. Es handelt sich um eine Indian sowie eine Harley-Davidson, bei der mir vor allen Dingen der spartanische Lenker gefällt. Wenn man überlegt, was da heutzutage so alles angebracht ist …

Bei keiner Veranstaltung fehlen dürfen anscheinend ältere Maschinen aus dem Hause Honda. Hier waren es eine Honda CB 500 Four und eine Honda CB 750 Four, beides klassische Vertreter der 70er Jahre.

Auch interessant war die Nutzung des eigentlich für sportliche Zwecke gedachten Seitenwagens dieser alten BMW, der kurzerhand zur Schlafstätte umgewandelt wurde. Der Seitenwagen bot zwar nicht genügend Platz, war aber vermutlich bequemer als der Boden.

Es gab noch ein paar mehr Motorräder Nürburgring Revival 2011, aber zu dieser Zeit lag mein Hauptaugenmerk noch auf den vierrädrigen Fahrzeugen. Daher bleibt es bei nur drei Bildern, die ich euch aber nicht vorenthalten wollte.

BMW R 1150 GS – der gelbe Riese

Das Telefon läutet. “Hast Du morgen Zeit?” fragt der Bekannte am anderen Ende der Leitung. Er hätte nach Jahren der Abstinenz wieder Bock aufs Motorradfahren und ein eher beiläufiger Blick in eine bekannte Gebrauchtbörse im Netz ließ ihn über ein passendes Angebot stolpern. Er wollte mit dem Wagen hin und das Motorrad auf eigener Achse gen Heimat bringen, während ich seinen Wagen zurückbringen durfte.

Gesagt, getan, am anderen Tag fuhren wir rund 150 km ins Ruhrgebiet und trafen uns mit dem Verkäufer, der das Objekt der Begierde dann auch sogleich aus einer Garage rollte: eine BMW R 1150 GS – in Sonnengelb. Wie schon andernorts in diesem Blog erwähnt, fuhr ich als Leichtkraftrad auch eine Enduro, aber die kleine Yamaha DT 80 LC II hatte mit diesem nun vor uns stehenden Koloss kaum etwas gemein.

Klar, die 1150 GS ist natürlich eine Reiseenduro und entsprechend “klobig” gebaut. Der große Tank, die hervorstehenden Teile des Boxermotors – all das führt zu einem Leergewicht von 249 kg. Dann noch den Tank gefüllt und die Koffer dran und schon hat man ganz ordentlich was an Gewicht zusammen.

Dafür soll die BMW, die mich – und nun werde ich den Zorn aller BMW-Fahrer auf mich ziehen – von vorne betrachtet warum auch immer an Karl Dall erinnert, aber auch total bequem sein und mein Bekannter, der früher schon mal den Vorgänger namens BMW R 1100 GS sein Eigen nannte, war nach der Heimfahrt mehr als begeistert. Einzig die Koffer würden die Maschine ab 160 km/h etwas nervös machen. :mrgreen: Ohne soll die BMW, die aus 1.130 ccm (der Name stimmt also eigentlich gar nicht ;-) ) 85 PS schöpft, laut Werksangabe immerhin fast 200 km/h fahren.

Der Zustand dieser R 1150 GS ist übrigens super, die Maschine ist Baujahr 2001 – dieses Modell wurde von 1999 bis 2003 gebaut und war einige Zeit lang das meistverkaufte Motorrad in Deutschland – und hat gerade einmal rund 18.500 km runter. Die BMW ist also durchaus als neuwertig zu bezeichnen.

Die Ausstattung ist mit ABS und Co. natürlich mehr als reichhaltig und vielleicht kann ich nächstes Jahr, wenn ich den Motorradführerschein habe, auch mal eine Runde damit drehen, auch wenn ich vor dem Gewicht echt Respekt habe.

BMW R 75/5 beim Nürburgring Revival 2011

Ich muss gestehen, dass wir die diesjährige Wiedereröffnung der alten Boxengasse am Nürburgring natürlich wegen der alten Autos und Rennwagen besucht haben. Aber wie es halt so ist, waren dort auch alte Motorräder zu sehen. Zwar war ich zu der Zeit noch nicht so im Thema, habe aber trotzdem das ein oder andere alte Motorrad fotografiert.

So zum Beispiel auch diese BMW R 75/5, die etwas abseits stand. Das erklärt leider auch das schlechte Foto mit dem schlechten Winkel und dadurch bedingt noch schlechteren Hintergrund vor einem geöffneten Stromkasten. Leider war dies auch das einzige Foto, das ich aus einiger Entfernung mit reichlich Zoom gemacht habe.

Eigentlich schade, denn Recherchen ergaben, dass es sich um eine recht gute Maschine handeln muss, die zwischen 1969 und 1973 gebaut wurde und mit ihren 50 PS aus 749 ccm eine Geschwindigkeit von rund 175 bis 180 km/h erreichte, was sie zu einem der schnellsten Serienmotorrädern ihrer Zeit machte. Außerdem kamen einige “neue” Techniken zum Einsatz, die damals noch eher unüblich waren, wie beispielsweise elektrische Anlasser zusätzlich zum Kickstarter oder H4-Scheinwerfer.

Eine Suche in einer Gebrauchtbörse im Internet förderte nicht mal 20 Stück zu Tage. Die Preise für so eine BMW R 75/5 lagen dabei zwischen gut 2.500 Euro bis hin zu fast 8.000 Euro für ein komplett restauriertes Exemplar. Ein italienischer Anbieter wagte sich sogar in einen fünfstelligen Euro-Bereich vor. Womit er dies allerdings rechtfertigte, konnte ich nicht nachvollziehen.