Mitgefahren: Twins Only 2012 in Oschersleben

Twinsonly 2012 in Oschersleben Copyright: www.racepixx.de

Twins Only – Unter diesem Motto treffen sich einmal im Jahr Motorradverrückte 2 Zylinder Fans im Motopark Oschersleben um beherzt 2 Tage anzugasen– Ich durfte nicht fehlen!

Arena Oschersleben - Ducati 900 SS i.e. Copyright: Racepixx

Arena Oschersleben – Ducati 900 SS i.e. Copyright: Racepixx

Jedes Jahr das gleiche – zuerst magst du kaum losfahren weil du Dir vor Angst hinzufallen in die Hose machst und am zweiten Tag willst du gar nicht mehr aufhören weil es einfach nur, sorry Oma, Mega GEIL!!! ist – auch dieses Jahr waren die Twins Only vom MO In Team wieder das Highlight der Motorrad Saison.

Die gesamten Twins Only erleben

Ein Hauch von Toskana in der Magdeburger Börde – Festival Italia 2012

Der Motopark Oschersleben ist bekannt für seine interessanten Veranstaltungen – am 24.06.2012 besuchte ich deshalb das Festival Italia

Hasseröder Kurve

Schon seit langem rätsel ich ja an perfekten Optimierungsideen für mein Rennbike, da kam mir die Gelegenheit ganz recht mit Freunden das Festival Italia zu besuchen. Der letzte Rennstreckenbesuch war schon viel zu lange her und die Homepage machte Lust auf viele nette Bikes zum gucken & fotografieren sowie packenden Rennsport in vielen Klassen.

Festival Italia 2012 im ganzen lesen

Honda CBR900RR Firebade (SC28) wirft Fragen auf

Als ich so aus Langeweile den Motorradmarkt durchforstete und dabei einen recht kleinen Radius um meinen Wohnort zog, stolperte ich über eine Honda CBR900RR Fireblade der Baureihe SC28, in die ich mich aufgrund ihrer Farbgebung sofort verliebte. Laut Anzeige ein 93er Modell und somit sozusagen noch die Ur-Fireblade mit den runden Doppelscheinwerfern.

Honda CBR SC28


Das Angebot erschien mir recht günstig und auch eine Suche im weiteren Umkreis bestätigte, dass es sich um sehr günstig Angebot handelte. Natürlich nicht günstig genug für meinen Geldbeutel und ohne Motorradführerschein auch erst mal recht uninteressant. Dennoch sandte ich einem Bekannten das Angebot per Mail und auch ihm gefiel die Farbkombination.


Irgendwann klingelte das Telefon und mein Bekannter wollte wissen, ob ich mit ihm zum Verkäufer im Nachbarort fahren wolle. Meine Frage, ob er sich die Honda mal anschauen möchte, verneinte er. Seine trockene Aussage: ich war da schon, die ist schon gekauft, es geht nur noch um die Abholung. Er holte mich ab und wir fuhren zum Standort der Fireblade, die schön abgedeckt in einer Halle stand.

Der Verkäufer erzählte mir – warum auch immer – alle Dinge, die ihm zur Maschine einfielen. Dazu gehörten beispielsweise die offensichtlichen Veränderungen. So gab es natürlich einen anderen Endschalldämpfer und das Originalteil noch dazu. Außerdem sind an der SC28 wohl die Lenkerstummel des Nachfolgers verbaut, die einen günstigeren Winkel haben sollen. Die Lenkergriffe der SC28 sind wohl dafür bekannt, auch nach kürzeren Strecken für Schmerzen in den Handgelenken zu sorgen. Die originalen Lenker waren aber ebenfalls in einem Karton dabei. Ebenso wie weitere Spiegel. Die sollen zwar original sein, aber gerne brechen. Ebenfalls offensichtlich ist des LED-Rücklicht, das originale rote Pendant ist leider nicht mehr vorhanden. Genauso wenig wie die originalen Blinker. Vorne gibt es nun an der Verkleidung anliegende, hinten Miniblinker.


Schaut man recht s am Bike nach unten, erblickt man ein Ölthermometer, dass so wohl auch nicht serienmäßig ist. Dann fiel ein Fahrradtacho über dem normalen Tachometer auf. Die Erklärung war vielfältig. Einerseits sei der Tacho getauscht worden, da sich dort vorher ein Meilentacho befand, da diese CBR900RR ein japanisches Modell sei. Andererseits sei der Standardtacho während der Fahrt kaum abzulesen, der beleuchtete Fahrradtacho schon. Als letzte Veränderungen nannte der Verkäufer dann noch den polierten Rahmen und die polierten Felgen.

All diese Umbauten waren meinem Bekannten egal, ihm gefiel die Maschine einfach. Zur Lackierung hatte der Verkäufer dann auch noch eine interessante Information: es handelt sich seiner Info nach um eine  japanische Version der Fireblade, die es hier so offiziell nicht gab und von der es in Deutschland neben dieser hier nur eine weitere Fireblade in dieser Farbkombination geben soll. Da wir keine Ahnung hatten, waren wir natürlich entsprechend beeindruckt.


Der Verkäufer startete die Maschine, die nicht auf Anhieb rund laufen wollte. Sie hatte sich wohl verschluckt. Doch irgendwann hatte sich der mit Vergasern bestückte Vierzylinder dann  doch noch durchgerungen einen runden Lauf hinzubekommen. Und so rollten wir davon. Mein Bekannter ist begeistert, die Fireblade geht wie die Sau und das in jeder Lebenslage. Die in der offenen Version anliegenden 128 Pferde sorgen für ordentlichen Vorschau in fast jedem Drehzahlbereich.


Einige Fahrten konnte mein Bekannter noch unternehmen, doch jetzt ist es hier in der Nordeifel empfindlich kalt und das tatsächlich schon eingesetzte Streusalz auf der Straße lädt nicht wirklich zum fahren ein.  Dafür schauen wir jetzt bei ebay und Co. nach originalen Blinken und einem Rücklicht, da mein Bekannter am liebsten den Originalzustand wiederherstellen möchte.


Und ich versuchte mich in Sachen Recherche, denn ich hätte zu gerne gewusst, ob die Geschichte mit der japanischen Version stimmt. Also begab ich mich auf die Suche nach einem zweiten Motorrad in dieser Optik. Doch bisher leider ohne Erfolg. Hier gab es nur zwei Farben, die mit denen dieser Maschine nicht übereinstimmen. Und auch die weltweite Bildersuche bei google förderte keine zweite Sc28 dieser Art zu Tage. Interessant ist allerdings, dass diese Art des Dekors mit den zwei großen nebeneinander stehenden Rs erst bei der SC33 aus den Jahren 1998 und 1999 zum Einsatz kam, dann aber auch nicht in diesen Farben.


Bisher konnte uns niemand helfen. Vielleicht kann hier einer der Leser Auskunft geben. Leider scheint es auf der japanischen bzw. globalen Seite von Honda auch keine bebilderte Historie zu geben, was natürlich sehr hilfreich wäre. DIE Fireblade-Internetseite schlechthin umfasst meines Wissens nach auch nur die europäischen Modelle, zumindest wurde ich auch dort nicht fündig.


Es wäre schön, wenn einer der Leser hierzu Informationen hat, die er hier in die Kommentare schreiben könnte. Wir sind für jeden Hinweis dankbar.

Klassische Motorräder beim Nürburgring Revival 2011

Neben der auf dem Besucherparkplatz stehenden BMW R 75/5 beim Nürburgring Revival 2011 gab es auch im offiziellen Bereich der wiedereröffneten alten Boxengasse einen Bereich für klassische Motorräder, denn schließlich wurden auf dem Ring auch schon früher Motorradrennen ausgetragen.

Ein fast schon biblisches Alter werden diese beiden Motorräder amerikanischer Herkunft gehabt haben. Es handelt sich um eine Indian sowie eine Harley-Davidson, bei der mir vor allen Dingen der spartanische Lenker gefällt. Wenn man überlegt, was da heutzutage so alles angebracht ist …

Bei keiner Veranstaltung fehlen dürfen anscheinend ältere Maschinen aus dem Hause Honda. Hier waren es eine Honda CB 500 Four und eine Honda CB 750 Four, beides klassische Vertreter der 70er Jahre.

Auch interessant war die Nutzung des eigentlich für sportliche Zwecke gedachten Seitenwagens dieser alten BMW, der kurzerhand zur Schlafstätte umgewandelt wurde. Der Seitenwagen bot zwar nicht genügend Platz, war aber vermutlich bequemer als der Boden.

Es gab noch ein paar mehr Motorräder Nürburgring Revival 2011, aber zu dieser Zeit lag mein Hauptaugenmerk noch auf den vierrädrigen Fahrzeugen. Daher bleibt es bei nur drei Bildern, die ich euch aber nicht vorenthalten wollte.

Honda VFR 750 F RC24 – der Traum meiner Jugend

Wenn man sich mit dem Thema Motorradführerschein beschäftigt, stellt sich zwangsläufig auch die Frage nach dem passenden Motorrad, dass man nach dem Bestehen der Prüfung und dem damit verbunden Erlangen der Pappe mal pilotieren möchte. Damals war es, wie bereits mehrfach in diesem Blog erwähnt, eine Enduro, die ich als 80er fuhr.

Und das war auch grob das letzte Mal, dass ich mich bewusst mit Motorrädern beschäftigt habe. Somit kamen mir eigentlich nur alte Maschinen in den Sinn. Ganz tief in mein Hirn eingebrannt hat sich dabei das Bild einer weißen Honda VFR 750 F Modell RC24, die es Mitte bis Ende der 80er Jahre gab. Davon hatte ich als Jugendlicher einen Prospekt zu Hause und ich fand das Motorrad einfach nur geil. Der weiße Lack, die dunkelblaue Sitzbank und die güldenen Schriftzüge – einfach ein Traum von einem Mopped.

Und zu ihrer Zeit war die VFR ein richtiges gutes Zweirad, errang regelmäßig Testsiege. Außerdem galt sie als Allrounder und wäre somit wie gemacht für mein Vorhaben. Aufgrund des Alters von nun rund 25 Jahren vermutete ich, dass man die Kisten nachgeschmissen bekommt.

Doch weit gefehlt, denn die günstigste Honda VFR 750 F dieser Modellreihe soll in weiß auch noch 1.000 Euro kosten. Wohlgemerkt mit 78.000 km auf der Uhr. Die nächste Maschine, die das Internet zum gleichen Preis auswarf, hat sogar schon die 100.000er-Marke überschritten. Mit wenn auch nur gering fallender Laufleistung steigen die Preise auf rund 1.600 Euro, das Angebot ist insgesamt eher gering. Für den gleichen Preis bekommt man auch eine wesentlich jüngere 750er anderer Hersteller, die wesentlich weniger gelaufen haben.

Es muss also etwas dran sein, dass die VFR-Modelle nicht weiter im Preis fallen. Und ich muss zugegeben, dass ich sie, obwohl ich noch nie eine gefahren habe, noch immer geil finde.