Limitiertes Sondermodell: 2003 Suzuki GSX-R600 Alstare

Dieses Jahr erfüllte sich ein Bekannter ein Traum. Seit jeher war er wohl Fan der GSX-R-Modelle aus dem Hause Suzuki. Aber er wollte keine dieser üblichen weiß-blau lackierten Maschinen. Er wollte eine Alstare. Ich hatte es natürlich falsch verstanden, konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, was der amerikanische Tänzer und Schauspieler Fred Astaire mit Motorrädern am Hut hatte.


Da merkt man wieder meine mangelnde Erfahrung in Sachen Motorradsport, das Team Alstare Suzuki war wohl ein recht erfolgreiches in der Vergangenheit. Das Design des limitierten Sondermodells lehnt sich also an das Design der im Rennen eingesetzten Maschinen an. Und solch eine Suzuki GSX-R600 Alstare aus dem Jahr 2003 wollte mein Bekannter haben, da er sie vor einiger zeit schon einmal gesehen hatte und vom Aussehen begeistert war.

Leider ist die Maschine wie erwähnt limitiert verkauft worden. Nach bisherigen Informationen wurden 1.500 Stück gebaut, von denen alleine 1.000 Stück nach Amerika gegangen sein sollen. Und wie es bei Motorrädern schon mal ist, haben auch nicht alle bis heute überlebt. Aber irgendwann fand er ein passendes Modell, das man nun auf obigem Bild sieht.

Meint man nun, dass die Alstare schneller als eine serienmäßige Suzuki GSX-R600 sei, so täuscht man sich, denn es soll nur optische Unterschiede geben – sprich die Farben der Verkleidung und des Heckteils, des Tanks und der Felgen. Zwar besagen einige Quellen, es gäbe ein leicht geändertes Steuergerät bei der Alstare Gixxer, das noch höhere Drehzahlen ermöglicht, aber eine Bestätigung dafür gibt es nicht. Die Drehzahl ist mit 13.000 u/min. auch hoch genug und wie mein Bekannter bestätigte, muss die Maschine, um flott aus der Kurve zu kommen, immer im oberen Drehzahlbereich gehalten werden. Ist halt kein Cruiser-Mopped. ;-)

Das besondere Design ist zugleich auch ein Nachteil der Suzuki Alstare. Denn während die Technik beliebig mit anderen Modellen dieser Serie austauschbar ist, hat man bei Umfallern oder Stürzen echt ein Problem. Denn aufgrund der Seltenheit sind die Teile der Verkleidungen, etc. noch seltener und nicht gerade billig, wenn dann mal welche angeboten werden.

Wie ich finde ein schönes Motorrad, auch wenn die Farbgebung sicherlich nicht jedermanns Sache ist. Aber zum Glück sind die Geschmäcker auch verschieden, sonst würden ja alle das gleiche Mopped fahren.

Roland Resch in der IDM Superbike 2012 mit neuer Suzuki GSX-R1000 am Start

Wie ich bereits in diesem Beitrag erwähnt hatte, ist das Thema Motorradsport bisher weitestgehend unbemerkt an mir vorbeigerauscht. Als angehender Zweiradpilot der offenen Klasse und Motorradblogger werde ich dieses Thema allerdings mal etwas mehr in meinen Fokus rücken. Natürlich kenne ich kaum Namen von Rennserien, Teams oder Fahrern, was das Ganze anfänglich schwierig gestaltet.

So sagte es mir auch nichts, als Suzuki verlautbarte, dass Roland Resch in der IDM Superbike 2012 für Suzuki mit einer überarbeiteten Suzuki GSX-R1000 des Modelljahr 2012 an den Start gehen wird. Das für mich bekannteste in diesem Satz war die auf dem Bild zu sehende Gixxer – zumindest vom Namen her.

Der Niederösterreicher Roland Resch war in der Vergangenheit schon in diversen Rennserien erfolgreich und das unter anderem auch auf Suzuki. Nächstes Jahr startet er dann, wie erwähnt, mit seinem Team in der IDM Superbike. IDM bedeutet Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft und Superbike gibt wohl eine Klasse in dieser Meisterschaft an. Das letzte Mal gewann eine Suzuki in dieser Klasse 2003 und so ist es verständlich, dass viel Hoffnung in die Partnerschaft mit Roland Resch gelegt wird, der nach eigener Aussage schon “trainiert wie ein Viech”.

Viel Erfolg!

Fotos © Suzuki