Ein Hauch von Toskana in der Magdeburger Börde – Festival Italia 2012

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Der Motopark Oschersleben ist bekannt für seine interessanten Veranstaltungen – am 24.06.2012 besuchte ich deshalb das Festival Italia

Hasseröder Kurve

Schon seit langem rätsel ich ja an perfekten Optimierungsideen für mein Rennbike, da kam mir die Gelegenheit ganz recht mit Freunden das Festival Italia zu besuchen. Der letzte Rennstreckenbesuch war schon viel zu lange her und die Homepage machte Lust auf viele nette Bikes zum gucken & fotografieren sowie packenden Rennsport in vielen Klassen.

Pro Thunder, Pro Bears und Superbike…

…sind nur ein paar Namen der Rennserien die von morgens bis abends auf Zeitenjagd zwischen Shell S, Hasseröder oder Hotelkurve gingen. Unterschieden wurde in klassische Race Klassen, Classics und Specials. Das Niveau war natürlich sehr unterschiedlich. So gab es packende Zweikämpfe im Profi Bereich genauso zu bestaunen wie gemütliche Fahrer der Generation 50+ die einfach nur den Spaß am Motorradfahren ausleben wollten. So oder so – die Geräuschkulisse, besonders beim Start, war atemberaubend und zeigte mir wieder warum mein Herz für Motoräder aus Italien, am besten mit V2 schlägt.

Kaemna Demon

High Noon – Panigale unter sich 

Gegen Mittag stand das Panigale Zeitfahren auf dem Programm, ermittelt werden sollte die schnellste Panigale der Veranstaltung. Leider waren nur 2 Fahrer(innen) angetreten, was sicher auch am Einstandspreis von mindestens ca. 20.000 € für das Grundbike liegen dürfte. Es trafen sich auf der Strecke Dario Giuseppetti vom Team Hertrampf Racing und Nina Prinz (Rinus Hallenbau Racing Team). Beide fuhren auf den noch lange nicht fertig optimierten Bikes beachtliche Zeiten in den Asphalt, Dario schaffte eine 1:27 er Zeit, Nina eine beachtliche 1:30:4. Ich erinnerte mich hier an meine eigene Zeit und entschied diese für den Tag ganz dezent für mich zu behalten

Der Gang durchs Fahrerlager – von schön bis schön ist anders

Zwischen den Rennen  blieb genug Zeit für die Eingangs erwähnten Impressionen fürs eigene Moped. Im Fahrerlager fanden sich Schönheiten vom Schlage einer Ducati Königswelle oder Pantah, ebenso viele alte Guzzis und BMW Modelle sowie viele liebevolle Umbauten oder auch moderne Sportgeräte für den Geschwindigkeitsfanatiker. Einige Umbauten waren wirklich so speziell das ich ganz ehrlich vergessen habe diese zu fotografieren, ich ärgere mich jetzt darüber, zu dem Zeitpunkt habe ich mir nur geärgert wie jemand einem Motorrad so etwas antun kann.

Besonders erfreut hat mich die Demon von Kämna endlich mal live zu sehen, 125 PS bei 125 KG gepaart mit einer tollen Optik, hier habe ich meine Ideen sammeln können und hoffe einige davon bald in die Tat umsetzen zu können – noch suche ich ja nach einer passenden Lösung den 1100 er Ducati Twin ins 900 er Chassis zu bekommen.

Lust aufs eigene Bike

Wie geht es jetzt weiter? Natürlich mit den TwinsOnly Ende Juli – Wo? Natürlich wieder in Oschersleben -dann aber auf eigenem Moped auf der Strecke – und hoffentlich mit besserem Wetter….

 

 

 

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Martin

Hallo, ich heiße Martin und habe mich entschlossen mit Motorradblogger viele Leute an meinem Hobby teilhaben zu lassen. Ich bin seit über 10 Jahren leidenschaftlicher Motorradfahrer und möchte hier über meine Erlebnisse und gefahrene Motorräder berichten. Über Eure Anregungen freue ich mich. Meine Seite auf Google+

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