Angasen für jedermann – Freies Fahren in Groß Dölln

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Ende April 2012 hatten wir ja bekanntlich bestes Motorradwetter – also rauf aufs Motorrad und losgedüst. Da man ja höchst ungern ziellos unterwegs ist bot sich das erste freie Fahren auf dem Track 3 des Auto Motor und Sport Driving Center Groß Dölln an.

Groß Dölln? Kennt ihr nicht? Das Areal liegt in der Uckermark in der schönen Schorfheide und bietet eine 4,2 km lange Strecke  die als durchaus anspruchsvoll bezeichnet werden kann. Dazu sind die Preise human (halbtags 75 €). Wie leider überall üblich mussten auch hier zur Saison 2012 aufgrund einiger engstirniger Ferienhausbesitzer starke Lärmbeschränkungen vorgenommen werden, achtet also beim Besuch darauf das Euer Moped die im Schein eingetragene Lautstärke nicht überschreitet.

Wie nach einem Atomkrieg – Zufahrt zur Strecke

Wer die Anlage kennt weiß um die Zufahrt die über eine schier endlose Birkenallee mit alten Gebäuden russischer Bauart – dies hatte immer einen besonderen Charme, ob positiv oder negativ obliegt jedem selbst, aber es hatte Charme. Davon ist einfach gar nichts übrig geblieben, Bäume und Gebäude sind weg, dafür wird ein Solarpark gigantischen Ausmaßes gebaut – dies bleibt hier mal ohne Wertung, mir geht es ums Motorrad fahren.

Immer wieder mein persönliches Highlight – der Blick ins Fahrerlager

Einfach nur an der Strecke stehen und Motorrädern hinterhergucken fand ich schon immer etwas langweilig, besonders wenn es sich wie hier in Groß Dölln um ein freies Fahren ohne Zeitmessung handelt. Viel interessanter finde ich auch hier wieder den Pulk der sich zur Rennstrecke begibt. Vom alten VW Golf mit Uralt Anhänger und einmal nichts an Beirat bis zum perfekten Renntransporter nebst eigener Mini Werkstatt und Ersatzteillager – viel sehenswertes und noch mehr skurilles gibt es in einem Fahrerlager zu sehen. Die Anregungen für den eigenen Transporter gibt es gratis dazu.

3 Klassengesellschaft

Gefahren wird auf dem Rundkurs der durch seine vielen Kurven mit Überhöhungen und Senken hohes fahrerisches Können erfordert in 3 Gruppen im 20 Minuten Takt – die Einschätzung des Könnens übernimmt hierbei der Fahrer selbst. Bei Fehleinschätzung hilft der Rennarzt oder – wenn man es rechtzeitig merkt – die Anmeldung zum Renntraining 🙂  Für mich stand nach 2 Stunden beobachten fest – der eigene Renner muss endlich fertig werden. Ein Bericht dazu folgt, aber jetzt erstmal die Bildersammlung.

 

Comments

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Martin

Hallo, ich heiße Martin und habe mich entschlossen mit Motorradblogger viele Leute an meinem Hobby teilhaben zu lassen. Ich bin seit über 10 Jahren leidenschaftlicher Motorradfahrer und möchte hier über meine Erlebnisse und gefahrene Motorräder berichten. Über Eure Anregungen freue ich mich. Meine Seite auf Google+

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2 Responses

  1. Rene sagt:

    75 Euro hört sich super an. ich bine rst seit kurzem aufm Zweirad unterwegs und wollte erstmal testmäßig auch sone Runden fahren(hab eine BMW R 1200 R Classic), ist es mit meinen Modell möglich? Und ist eine besondere Ausstattung auf der Bahn von Nöten(Schutz, besonderer Helm, Kleidung usw.?) Bis jetzt fahr ich noch mit dem Helm meines Vaters, hast du denn vielleicht einen Tipp, wo es gute Helme für alle lagen des Radsportes gibt? Hab mich bis jetzt bei denen umgeguckt und fand spontan den Uvex Enduro Carbon ganz nett. Oder haben die günstigeren Helme, die gleichen Funktionen? Vielleicht hast du ja paar super Tipps für mich, damit ich bestens ausgerüstet in die Saison starte. Danke für deinen Erfahrungsbericht und lieben Gruß Rene

    • Martin Menzel sagt:

      Hallo Rene, schön das Dir der Artikel gefällt. Auf der Strecke in Dölln ist wie auf jeder Strecke eine Sicherheitsausstattung in Form von Stiefel, Helm Kombi und Handschuhen notwendig, ein Rückenprotektor empfohlen. Bezüglich des Helmes ist besonders wichtig das Du dich darin wohl fühlst, ich selber mag Nolan oder X-Lite Helme, dass ist aber mein persönlicher Eindruck. Mit dem Uvex machst du auf jeden Fall nichts verkehrt. Viele Grüße und allzeit gute Fahrt. Martin

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